Türkei 2 (Anatolien)

Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich mich auf Anatolien nicht vorbereitet habe und auch nicht viel erwartet habe. Ich wollte die Zentraltürkei lediglich als Transitstrecke benutzen, um so schnell wie möglich in den Osten bzw. nach Georgien zu kommen.

Nach 3 Tagen in dieser Gegend muss ich sagen, dass ich restlos begeistert bin!!!

Ich bin durch Landstriche gefahren, die mich stark an eine Reise nach Lappland und auch Island erinnerten. Die sehr gut ausgebaute Autobahn führte mich bis auf 1.400m Seehöhe und auch vorbei an einigen Schigebieten. Ständig wurde ich von netten einheimische Menschen auf Essen oder Cay (Türkischer Tee) eingeladen. Die Verständigung erfolgte zum größten Teil mit Hand und Fuß bzw. Übersetzungen durch das Smartphone.

Während der Fahrt durch diese wunderschöne Gegend habe ich mir gedacht, dass ich garantiert nicht zum letzten Mal hier sein werde und in Zukunft wieder zurückkommen werde. – leider war dies bereits am nächsten Tag der Fall, da ich beim Suchen eines Schlafplatzes einen wichtigen Gegenstand (Nackenstütze die mir ein Freund geborgt hat) in einer Raststätte vergessen bzw. verloren habe. (Es war bereits dunkel und es hat eine Polizeikontrolle aller anwesenden Personen gegeben. Dies hat zu allgemeiner Hektik und spontaner Aufbruchstimmung geführt). Da ich den Verlust erst am nächsten Tag in der Stadt Samsun bemerkte, beschloss ich zurückzufahren um die Nackenstütze zu suchen – leider ohne Erfolg, trotz zusätzlicher 600km 😦

Kessel zum Zubereiten von Cay

Cay wird mit min. 3 Würfel Zucker getrunken

Neue Motorradfreunde aus Istanbul
Gemeinsames Abendessen in Samsun

Schifahren geht auch in der Türkei
Verlorene Nackenstütze

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