Georgien

Osvaldo und ich sind am Mittwoch den 17.7.2019 nach der Besichtigung des Kloster Sumela, zur Grenze nach Georgien aufgebrochen. Die Straße führte uns die ganze Zeit entlang des schwarzen Meeres bis wir endlich den Grenzübergang vor uns sahen.

Da kein besonders großer Andrang an der Grenze war, konnten wir bereits nach ca. 30 Minuten nach Georgien einreisen. Bereits vor dem Grenzübertritt wusste ich, dass in Georgien meine KFZ Versicherung nicht mehr gültig sein wird, weshalb wir diese gleich bei einer Geldwechselstube abschlossen.

Wir merkten gleich, dass der Verkehr in Georgien um einiges turbulenter als in der Türkei ist. Die Autos sind teilweise in den abenteuerlichsten Zuständen. Dazu kommt noch, dass ca. jedes zehnte Auto ein Rechtslenker ist (also Import aus England). Wagemutige Personen sind auf allen Fahrspuren unterwegs und erfordern ständige Konzentration.

Erschöpft kamen wir spätabends in Batumi an, wo wir gleich den Schwarzmeerstrand, die Stadt und ein kleines Restaurant besuchten. Osvaldo bestellte zu seinem gebackenen Fisch auch „a few vegetables“, also etwas Gemüse. Der Kellner fragte mehrmals nach, nahm aber schließlich die Bestellung auf. Das Ergebnis:

Vermutlich wäre das Wort „Salat“ verständlicher für den Kellner und den Koch gewesen 😀
Sonnenuntergang in Batumi

Der Plan für den nächsten Tag war, in die Hauptstadt Tiflis zu fahren. Trotz mehrstündiger Verspätung bei der Abfahrt erreichten wir es noch am selben Tag. Obwohl es schon 22 Uhr war, kam es mir so vor als ob die Stadt gerade erst aufgewacht war. Später merkten wir, dass dies tatsächlich der Fall war, denn die offiziellen Frühstückszeiten im Hotel sind: 10:00 bis 11:30. Also nichts für Frühaufsteher 😀.

Jause am Weg vom Batumi nach Tiflis

Tiflis ist sehr schön und mit Touristen aus der ganzen Welt gefüllt.

Wir beschlossen die Stadt einen Tag zu besichtigen und erst am nächsten Tag in Richtung Azerbaijan weiter zufahren. (Da dieses Land vorab nicht auf meinem Plan stand, benötigte ich spontan ein Visa für die Einreise.Ergebnis: die Botschaft bräuchte für die Ausstellung min. 1 Woche; Kerstin hat’s dann innerhalb von einer Stunde online geschafft und mir per E-Mail gesendet. DANKE Kerstin 😉 )

2 Kommentare

  1. Sehr interessant deine Berichte. Werdet ihr mit einer Fähre übersetzen oder geht,s im Norden rund um das Kaspische? Bei uns nach einigen Regenereignissen…Gott sei Dank,alles schon viel zu trocken…kommen wieder einige heiße Tage mit weit über 30*C.
    Liebe Grüße R&R

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  2. Habe heute, Di.,23.7. Renate die letzten Beiträge gezeigt. Ganz toll. Bei uns ist die REICHE Marillenernte eben zu Ende gegangen . Aktuell, 9Uhr, 22 Grad.Liebe Grüße an euch beide u nd weiter gute Fahrt. R&R.
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